TSV Stettfeld – VfR Kronau 2:0 (0:0)

Kreisligateam verliert erneut – Reserve punktet dreifach gegen Schlusslicht

Die Kreisligamannschaft konnte ihre Bilanz gegen Stettfeld leider nicht verbessern und schaffte auch im fünften Versuch nicht den erhofften ersten Sieg. In einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit, gab es nur eine Szene die bemerkenswert war und zwar der von VfR-Keeper Max Sattler gehaltene Foulelfmeter in der 16.Spielminute. Ansonsten gab es im ersten Durchgang nichts erwähnenswertes, beide Mannschaften neutralisierten sich quasi.

Dasselbe Bild bot sich den wenigen Zuschauern auch in den ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs. Keine nennenswerten Torchancen auf beiden Seiten, wenige Aktion in und um die Strafräume herum. Bis dann, der unter Beobachtung stehende Schiedsrichter und einer seiner Linienrichter sich in Szene setzten und innerhalb von 6 Minuten für die Entscheidung zugunsten der Heimelf sorgten. In der 60.Minute bekam der Schiri einen Hinweis seines Assistenten, dass sich ein VfR-Verteidiger und Stettfelder Angreifer ein Handgemenge geliefert hätten, dieses hätte angeblich im Kronauer Strafraum stattgefunden. Beide, Spielleiter und Linienrichter, konnten weder den Verursacher noch den genauen Ablauf des Geschehens wiedergeben, sahen sich aber bemüßigt der Heimelf einen Strafstoß zuzusprechen. Für dieses Vergehen sah der Kronauer Verteidiger zudem die gelbe Karte, als dieser dagegen protestierte bekam er sogleich die zweite gelbe Karte und wurde des Feldes verwiesen. Den Elfermeter konnte die Heimelf sicher verwandeln. Die Kahle-Elf brauchte ein paar Minuten um sich von diesem Schock zu erholen und gerade als man sich wieder gefangen hatte folgte der nächste Nackenschlag. In einem Zweikampf im Mittelfeld (66.Minute) sah der Schiedsrichter ein gelbwürdiges Foulspiel des VfR-Akteurs, da dieser bereits in der ersten Halbzeit gelb gesehen hatte, waren in der Folge nur noch 8 VfR-Feldspieler auf dem Feld. Das fatale an dieser Entscheidung war, daß der ersten gelben Karte eine klare Verwechslung vorraus ging. Für den Strafstoß im ersten Durchgang bekam nämlich der falsche VfR-Spieler die Verwarnung, leider nahm der Schiri auch auf mehrfachen Hinweis seine Entscheidung in der 16.Minute nicht zurück und konnte so nicht anders als dem angeblich foulspielenden Spieler zum zweiten Mal gelb zu zeigen. Mit zwei Mann weniger und einem 0:1-Rückstand versuchte die VfR-Elf zwar noch den Ausgleich zu schaffen scheiterte aber bei der größten Ausgleichschance am Pfosten. Als der Gastgeber dann in der 78.Minute den zweiten Treffer erzielte war das Spiel entschieden und tröpfelte bis zum Ende so vor sich hin.

Nach zuletzt nur vier Punkten aus sechs Spielen, rangiert der VfR mittlerweile am Ende des Tabellenmittelfeldes und muss den Blick ernsthaft Richtung Abstiegsplätze wenden. Das schwere Programm bis zur Winterpause gibt da auch nicht gerade Anlass auf Hoffnung nach vielen Punkten in den kommenden drei Spielen. Was allerdings die Verantwortlichen positiv stimmt ist der Wille und das Engagement der Mannschaft, die nach wie vor eine große und gute Trainingsbeteiligung hat. Auch wirkt die Mannschaft immer motiviert, doch leider laufen viele Spieler zur Zeit ihrer Normalform hinterher und auch wenn es sich blöd anhört und der Spruch abgedroschen ist: erst hatte die Mannschaft kein Glück und jetzt kommt auch noch Pech dazu.